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Stulpen stricken

 

 

Vom Aufbau sind Stulpen, sehr einfach zu stricken. Anfänger sollten es mal mit Stulpen versuchen, bevor sie sich an die viel schwierigeren Socken wagen. Um den passenden Stulpendurchmesser zu bekommen, misst man den Wadenumfang, etwa eine Handbreit über dem Fußgelenk.

 

Wer wirklich sehr kräftige Wadenmuskeln hat, misst lieber noch eine halbe Handbreit höher. Diese Länge strickt man dann in Anschlagsmaschen, die auf vier Nadeln verteilt werden. Dabei sollte man darauf achten, dass es eine gerade Anzahl an Maschen ist. Dann strickt man in Runden weiter. Dabei sollte man sich an das Bündchenmuster (1r/1l) halten.

 

Wer Farbe ins Spiel bringen will, kann alle paar Runden eine andere Wollfarbe nehmen. Aber man kann auch prima die Farben mit den Maschen wechseln. Als Beispiel, die Linksmaschen weiß und die Rechtsmaschen schwarz. So strickt man weiter, bis die Stulpe eine Handbreit unter das Kniegelenk reicht. In den nächsten zehn Runden nimmt man, gleichmäßig verteilt, in jeder zweiten Runde 2 Maschen ab.

 

 

Also insgesamt 10 Maschen. Danach strickt man noch 10 oder 15 weitere Runden. Je dünner die verwendete Wolle ist, desto mehr davon sollte man stricken. Aber mehr als 20 Runden sind nicht nötig. Fertig ist die erste Stulpe. Im Prinzip kann man die zweite Stulpe genauso machen, aber weil nun mal kein Mensch absolut symmetrisch ist, sollte man den Umfang beim zweiten Bein lieber noch mal ausmessen.

 

Glatte Stulpen strickt man genau umgekehrt. Also von oben nach unten. Dabei misst man den Umfang des Kniegelenkes aus und strickt 15 Runden im Bündchenmuster. Danach strickt man nur glatt rechts weiter. Wer nur halbhohe Stulpen stricken möchte, misst den Umfang direkt im Kniegelenk. Bei diesen halbhohen Stulpen braucht man dann auch keine Maschen abzunehmen. Dafür reicht es, wenn man einfach im Bündchenmuster die Runden strickt.

 

 
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